Ingrid Portenschlager

[title size=“2″]Zur Person[/title]
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Ingrid Portenschlager 2012
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[pricing_column title=“Persönliche Daten“]
[pricing_row]Name
Ingrid Portenschlager, geb. Reiter[/pricing_row]
[pricing_row]Geburtsdatum
7. Mai 1949[/pricing_row]
[pricing_row]Aufgewachsen in
Graz[/pricing_row]
[pricing_row]Besonderheit
Zeitzeugin der 2. Generation
Ihr Vater, Ernst Reiter, war
viereinhalb Jahre im KZ inhaftiert.[/pricing_row]
[pricing_footer][button size=“small“ link=“http://lilawinkel.simtec.at/wp-content/uploads/2013/02/Lebensgeschichte_Ingrid_Portenschlager.pdf“ target=“_blank“]Lebensbericht als PDF[/button][/pricing_footer]
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Ingrid Portenschlager, geb. 1949, erzählt, was es für sie bedeutete, von einem schwer traumatisierten Menschen erzogen zu werden. Schon als Kind empfand sie, dass ihren Vater etwas Bedrückendes umgab, jedoch sprach er viele Jahre nicht über seine Erlebnisse.

Nachgeborene sind durch die Erlebnisse ihrer Eltern ebenfalls traumatisiert. Ingrid Portenschlager ist so eine Nachgeborene. Sie ist die Tochter von Ernst Reiter, der 4 ½ Jahre im KZ Flossenbürg inhaftiert war. Er verstarb 2006 (Lebensbericht Ernst Reiter).

Der Einsatz dieser Nachgeborenen ist deshalb von so großer Bedeutung, weil Zeitzeugen leider bald nicht mehr zur Verfügung stehen, aber die Erinnerung unbedingt weiter gehen muss. Die Kinder der Zeitzeugen sind sehr wohl in der Lage, die Geschichte ihrer Eltern weiterzugeben sowie aufzuzeigen, wohin Intoleranz, Vorurteile und Verhetzung führen können.

Ingrid Portenschlager ist seit 2012 an Schulen als Zeitzeugin der 2. Generation tätig, spricht über ihre traumatische Kindheit, über Ausgrenzung und Verspottung‚ darüber, ein „Kind eines KZ-Häftlings“ zu sein und erzählt die Geschichte ihres Vaters.

Dass dieser Einsatz sehr geschätzt wird, zeigt die Aussage eines Professors. Er sagte: „Wir brauchen Sie wie ein Stück Brot; Sie leisten wertvolle Erziehungsarbeit!“

Und eine Schülerin meinte: „Hut ab! – an Ihren Vater und an Sie! Ich finde es sehr bewegend und interessant von dieser schrecklichen Zeit aus erster Hand zu hören. Ich würde es gut finden, wenn Sie weiterhin in Schulen kommen, da man als junger Mensch sich nicht richtig traut, die Menschen, die das alles durchgemacht haben, auf das anzusprechen. DANKE!“

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